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Johannes Zimmermann (Fachanwalt für Erbrecht, Insolvenzrecht, Steuerrecht; Insolvenzverwalter)

Nikolai Manke (Fachanwalt für Arbeitsrecht, Handels- und Gesellschaftsrecht, Insolvenzrecht; Insolvenzverwalter)

Dr. jur. Christian Behrens LL.M. (Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht)

Sibylle Wierling (Fachanwältin für Familienrecht)

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Den Anwältinnen und Anwälten der Kanzlei steht ein eingespieltes Team von Sachbearbeiterinnen zur Seite.

Daneben stellen wir in jedem Ausbildungsjahr bis zu drei Auszubildende ein.

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Johannes Zimmermann

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Dr. jur. Christian Behrens LL.M.

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Aus unseren Fachgebieten

Beiträge zu verschiedenen Rechtsfragen

Einmal mehr: Eltern haften nicht für ihre Kinder

OLG Düsseldorf, Beschluss vom 26.04.2018 (Az.: 4 U 15/18) Um einem alten Missverständnis gleich vorzubeugen: Eltern haften nie für ihre Kinder, denn niemand haftet für einen anderen, sondern immer nur für sich selbst, zum Beispiel nach der Verletzung von Sorgfalts- oder Aufsichtspflichten. Und das ist nun nicht etwa Wortklauberei, sondern hat erhebliche Konsequenzen für die Praxis Verursacht – wie hier – ein dreijähriges und damit nicht deliktsfähiges Kind (s. § 828 Abs. 1 BGB) einen erheblichen Sachschaden, haftet es selbst nicht. Dem Geschädigten bleibt dann nur, die Eltern des Kindes oder...

Digitaler Nachlass: Erben haben Zugriff auf Benutzerkonten bei einem sozialen Netzwerk

Der Vertrag über ein Benutzerkonto bei einem sozialen Netzwerk geht gem. § 1922 BGB auf die Erben des ursprünglichen Kontoberechtigten über. Diese haben Anspruch gegen den Netzwerkbetreiber auf Zugang zu dem Konto einschließlich der darin vorgehaltenen Kommunikationsinhalte (BGH Urteil vom 12.07.2018, Az.: III ZR 183/17). In der Vorinstanz hatte das Kammergericht Berlin im Urteil vom 31.05.2017 (Az. 21 U 9/16) noch die Frage offengelassen, ob nichtvererbliche, höchstpersönliche Inhalte vorlägen, die es auch den Erben verwehren könnten, Zugriff auf die Konten eines sozialen Netzwerks, im...

Keine sachgrundlosen Befristungen nach Vorbeschäftigung

Auf der Grundlage einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG) vom 04.06.2011 hat sich in Literatur und Rechtsprechung die Auffassung gefestigt, dass die sachgrundlose Befristung eines Arbeitsverhältnisses nicht nur bei einer erstmaligen Beschäftigung möglich ist. Vielmehr sei eine vorangegangene Beschäftigung dann unschädlich, wenn sie mehr als drei Jahre zurücklag. Zu diesem Ergebnis war das BAG in entsprechender Auslegung des § 14 Abs. 2 Satz 2 TzBfG gelangt, der nach seinem strikten Wortlaut jegliche Vorbeschäftigung ausschloss. Das Bundesverfassungsgericht hat nunmehr mit seinen...

Elterliche Sorge – Beantragung eines Kinderreisepasses

Das OLG Oldenburg hat in seinem Hinweisbeschluss vom 22.08.2017, Az.: 13 UF 85/17 klargestellt, dass das Aufenthaltsbestimmungsrecht auch die Berechtigung zur Beantragung eines Kinderreisepasses beinhaltet. Die Antragstellerin und Mutter war bereits Inhaberin des Ihr mit Beschluss des Familiengerichts vom 21.10.2016 übertragenen Aufenthaltsbestimmungsrechts der drei Kinder. Die Entscheidung über Urlaubsreisen von Kindern, ist Teil des Aufenthaltsbestimmungsrechts (vgl. OLG Karlsruhe, FamRZ 2015,150,151). Die Befugnis, Kinderreisepässe zu beantragen, um ins Ausland reisen zu dürfen, ist somit...

Sammlungen im Nachlass

Briefmarken- und Münzsammlungen im Nachlass bereiten den Erben heute i. d. R. keine nennenswerten Probleme. Wie sieht es aber mit Sammlungen von Autos, Bildern oder exotischeren Gegenständen aus? Seltene Stücke, wie beispielsweise bestimmte Exemplare von E-Gitarren haben seit ihrer Herstellung Preisentwicklungen von 200 US Dollar auf über 250.000,00 € genommen. Für Außenstehende ist es ein bearbeitetes Stück Holz, für den Kenner ein Juwel. Innerhalb einer Sammlung ist es für den Laien nicht erkennbar, ob es sich um ein wertvolles Stück oder um ein Objekt mit Erinnerungswert handelt. Selbst...

BGH macht Schluss mit „fiktiven Mängelbeseitigungskosten“

In seinem vielbeachteten und ausführlich diskutierten Urteil vom 22.02.2018, Az.: VII ZR 46/17, gab der Bundesgerichtshof (BGH) seine bisherige, über lange Jahre gefestigte Rechtsprechung zum Ersatz fiktiver Mängelbeseitigungskosten ausdrücklich auf. Diese inzwischen obsolete Rechtsprechung soll daher nachfolgend nicht dargestellt werden; bei Interesse sei auf das sehr lesenswerte, weit über den Einzelfall hinausgehende Urteil des BGH verwiesen. Stattdessen behandelt der ausführliche Beitrag ausschließlich die neuen, vom BGH aufgezeigten Lösungsmöglichkeiten: Tipp: Bevor "tl;dr" (= too long;...

Beschäftigung rentenberechtigter Personen

Die Praxis zeigt, dass sich der Fachkräftemangel auch darauf auswirkt, dass ein merklich höheres Interesse besteht, rentenberechtigte Personen zu beschäftigen. Die damit verbundenen arbeitsrechtlichen Konsequenzen werden erfahrungsgemäß falsch eingeschätzt. In diesem Kontext  veranlasst eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EUGH) vom 28.02.2018 zu diesem Beitrag. Bei gänzlichem Fehlen eines schriftlichen Arbeitsvertrages führt der Eintritt in das Rentenalter – entgegen häufiger Annahme – nicht automatisch zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Nur eine arbeitsvertraglich...

Kindesunterhalt – Großeltern haften für ihre Enkelkinder!

Grundsätzlich sind Eltern verpflichtet, für den Unterhalt ihrer Kinder aufzukommen. Sofern das Kind bei einem Elternteil lebt, hat dieser Elternteil in der Regel keinen Barunterhalt an das Kind zu leisten. Sofern jedoch der barunterhaltspflichtige Elternteil nicht leistungsfähig ist, das bedeutet für den Fall, dass der Unterhaltszahlung unter dem Selbstbehalt liegt, kann der Elternteil barunterhaltspflichtig sein, bei dem das Kind lebt. Sofern auch dieser nicht leistungsfähig ist, können die Großeltern ausnahmsweise für die Aufbringung des Unterhalts herangezogen werden, sofern sie...

Verwirkung von tituliertem Kindesunterhalt

Das Kammergericht Berlin (Senat für Familiensachen) hat mit seinem Beschluss vom 28.06.2017 zu dem Aktenzeichen 13 UF 75/16 festgestellt, dass selbst titulierter Kindesunterhalt aufgrund nicht zeitnaher Durchsetzung des Unterhaltsanspruchs verwirkt sein kann. Die Verwirkung eines Anspruchs ersetzt sowohl das Vorliegen eines Zeitmoments als auch das Vorliegen eines Umstandsmoments voraus. Das Kammergericht hat beschlossen, dass „Auch bei einem tituliertem Unterhaltsrückstand […] das Zeitmoment der Verwirkung grundsätzlich nach einem Jahr der Untätigkeit“ erfüllt ist. Hinzutreten muss jedoch...

Kein Abzug „neu für alt“ bei verzögerter Mängelbeseitigung

In seinem bereits an anderer Stelle dargestellten Urteil vom 15.06.2017 (Az.: 6 U 2/17) hatte sich das OLG Celle mit dem Einwand der Beklagten, von dem eingeklagten Kostenvorschuss sei ein Abzug „neu für alt“ vorzunehmen, auseinanderzusetzen. Der Grundsatz "Abzug neu für alt" kommt immer dann zum Tragen, wenn eine gebrauchte Sache zerstört wird: Dem Geschädigten ist der ihm entstandene Schaden zu ersetzen - allerdings soll er nicht besser gestellt werden als wäre der Schaden nie entstanden (denn dann hätte er unverändert eine bereits gebrauchte und entsprechend im Wert geminderte Sache). Das...

Verjährungsverzichtserklärung zeitlich begrenzen!

Problemstellung Entdeckt ein Auftraggeber (z. B. Bauherr) erst kurz vor Ablauf der Gewährleistungsfrist einen Mangel des Werks, drohen seine Gewährleistungsansprüche zu verjähren. Kann der Unternehmer den Mangel nicht rechtzeitig vor Ablauf der Gewährleistungsfrist beseitigen oder kommt es über die Beseitigung des Mangels mit dem Auftragnehmer zum Streit, muss der Auftraggeber Maßnahmen ergreifen, will er eine Verjährung seiner Ansprüche verhindern. Mögliche Maßnahmen Der Auftraggeber könnte Klage erheben oder einen Antrag im selbständigen Beweisverfahren stellen, denn dadurch – wie z. B....

Schon Farbgestaltungen können Umkleidezeiten zur Arbeitszeit qualifizieren

Zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern entstehen regelmäßig Diskussionen darüber, ob und in wie weit Umkleide- und Wegezeiten als Arbeitszeit zu berücksichtigen sind. Mit einer weiteren Entscheidung vom 06.09.2017 (5 AZR 382/16) hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) seine bisherige Linie in diesen Angelegenheiten bestätigt und am konkreten Fall nochmals verdeutlicht. Der Arbeitnehmer war als Krankenpfleger beschäftigt. In einer Dienstvereinbarung war festgelegt, dass er vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellte Dienstkleidung zu tragen hat. Hierbei handelte es sich um weiße Hosen und Oberteile,...

Vererbung eines landwirtschaftlichen Betriebs an mehrere Erben

Wird ein landwirtschaftlicher Betrieb auf mehr als einen Erben übertragen und dadurch geteilt, stellt dies eine Betriebsaufgabe i.S.d. Einkommensteuergesetzes (EStG) dar. Es entsteht ein meist erheblicher Betriebsaufgabegewinn, der gem. § 4a Abs. 2 Nr. 1 S. 2 EStG zu versteuern ist. Das Niedersächsische Finanzgericht hat noch mit Urteil vom 02.07.2013 (Az. 15 K 265/11) entschieden, dass es nicht zu einer Betriebsaufgabe führt, wenn landwirtschaftliches Vermögen eines Verpachtungsbetriebes im Wege der Erbauseinandersetzung auf mehrere Miterben zu Alleineigentum übertragen wird. Dies gelte...

Neues Bauvertragsrecht: Prüfung und Anpassung der Bauvertragstexte nicht vergessen!

Auf das neue, am 1. Januar 2018 in Kraft getretene Bauvertragsrecht haben wir inzwischen fast schon zu oft hingewiesen. Andererseits kann man das gar nicht oft genug, vor allem angesichts der Konsequenzen für die Praxis, etwa im Hinblick auf die Bauverträge, die nun schleunigst überprüft und an die neue Rechtslage angepasst werden sollten. Das gilt insbesondere für Vertragstexte, die Generalunternehmer (schuldet als Gesamtunternehmer alle, teils auch von seinen Subunternehmern ausgeführten Bauleistungen und ist hinsichtlich des Bauvorhabens einziger Vertragspartner des Bauherrn) oder...

Anpassung des Beschäftigtendatenschutz zum 25.05.2018

Mit Wirkung zum 25.05.2018 tritt eine vollständige Neufassung des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) in Kraft. Hiermit zollt der Gesetzgeber den Vorgaben der EU-Datenschutz-Grundverordnung Tribut, mit der das deutsche Recht zu harmonisieren war. Der Beschäftigtendatenschutz ist gesondert geregelt, weswegen für sämtliche Arbeitgeber ab dem 25.05.2018 Neuerungen zu beachten sind, mit denen sie sich bereits jetzt befassen sollten. Gemäß § 26 Abs. 1 BDSG in der neuen Fassung (nF) dürfen personenbezogene Daten eines Beschäftigten für Zwecke des Beschäftigungsverhältnisses verarbeitet werden, wenn...

Notwendige Angaben auf Geschäftsbriefen: Steuernummer?

Auf allen Geschäftsbriefen einer Handelsgesellschaft müssen die Rechtsform und der Sitz der Gesellschaft, das Registergericht und die Nummer, unter der die Gesellschaft in das Handelsregister eingetragen ist, angegeben werden (§ 125a HGB). Für den Einzelkaufmann gilt § 37a HGB, für die Aktiengesellschaft § 80 AktG, für die GmbH § 35a GmbHG und für die Genossenschaft § 25a GenG. Geschäftsbriefe sind auch E-Mails und Faxe Geschäftsrundschreiben Angebote Preislisten Formularmäßige Mitteilungen Erklärungen (z.B. Auftragsbestätigungen, Lieferscheine, Rechnungen oder Quittungen) Mitteilungen an...

Nachlassgestaltung: Testamentsvollstreckung

Während der Begriff des Testamentsvollstreckers allgemein bekannt ist, bestehen über dessen Funktion und mögliche Aufgabenbereiche weitgehend diffuse Vorstellungen. § 2203 BGB besagt, dass es Aufgabe des Testamentsvollstreckers ist, die letztwilligen Verfügungen des Erblassers zur Ausführung zu bringen. Die Frage ist: Genügt hierfür nicht ein Testament? Bei näherem Hinsehen kann dies nicht immer eindeutig beantwortet werden. Hat beispielsweise ein Erblasser seine testamentarischen Zuwendungen mit einer Auflage verbunden, muss er sich darauf verlassen, dass die Auflage von dem Erben erfüllt...

Betriebsratswahlen 2018 – Gefahr von Onlinewahlen

Die Vorbereitungen für die in der Zeit vom 01.03. bis 31.05.2018 turnusmäßig vorgesehenen Betriebsratswahlen sind teilweise bereits veranlasst oder stehen kurz davor. Verfahrensfehler können zur Anfechtbarkeit oder – je nach Schwere und Offensichtlichkeit – sogar zur Nichtigkeit von Wahlen führen. Die aus Verstößen gegen die Wahlvorgaben resultierenden Schwebezustände können sich Arbeitgeber aufgrund der daraus resultierenden Rechtsunsicherheiten nicht leisten, abgesehen davon, dass Neuwahlen wiederum mit erheblichem Aufwand und Kosten verbunden sind. Vor diesem Hintergrund sind die Wahlen...

Neues Bauvertragsrecht 2018: Anwendungsbereich

Auf das neue, am 1. Januar 2018 in Kraft tretende Bauvertragsrecht hatten wir bereits hingewiesen. Im Hinblick darauf soll bis dahin noch einmal vertieft die durchaus praxisrelevante Frage nach dem Anwendungsbereich des neuen Rechts behandelt werden: Für wen gilt das neue Bauvertragsrecht bzw. bis wann ist ein Vertrag (noch) als einfacher Werkvertrag bekannten Typs (§ 631 ff BGB), ab wann als Bauvertrag im Sinne der neuen §§ 650a ff BGB n. F. zu qualifizieren und welche Voraussetzungen müssen darüber hinaus erfüllt sein, damit ein Verbraucherbauvertrag i. S. der §§ 650i ff BGB n. F....

Keylogger-Entscheidung – Eine Lehrstunde für Arbeitgeber

Im Juli dieses Jahres hat die sogenannte Keylogger-Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts (BAG v. 27.07.2017 – 2 AZR 681/16) großes mediales Interesse geweckt. Die im Tagesgeschäft naturgemäß oberflächliche Berichterstattung hat Arbeitgebern jedoch nicht die wichtigen Erkenntnisse für die Handhabung eigener Angelegenheiten vermittelt. Dies soll mit diesem Kommentar nachgeholt werden. Der Fall: Ein Arbeitgeber informierte seine Belegschaft darüber, dass er auf den Dienst-PCs eine Software aufspielt, die alle Tastatureingaben protokolliert und regelmäßig Screenshots fertigt (Keylogger). Eine...

Arbeitsrecht

Beschäftigung rentenberechtigter Personen

Der Fachkräftemangel führt zu einem merklich erhöhten Interesse an der Beschäftigung rentenberechtigter Personen. Die damit verbundenen arbeitsrechtlichen Konsequenzen werden erfahrungsgemäß falsch eingeschätzt. In diesem Kontext  befasst sich der Beitrag mit der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes (EUGH) vom 28.02.2018.

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Baurecht

BGH macht Schluss mit „fiktiven Mängelbeseitigungskosten“

Erfüllt der Unternehmer einen Bau- oder Werkvertrag nur mangelhaft, kann der Besteller u. a. Schadensersatz statt der Leistung verlangen. Ursprünglich konnte er dabei die „fiktiven Mängelbeseitigungskosten“ zur Bemessung des Schadens heranziehen. Dem schob der BGH mit Urteil vom 22.02.2018, Az.: VII ZR 46/17, einen Riegel vor und gab seine bisherige gefestigte Rechtsprechung insofern ausdrücklich auf. Der Beitrag behandelt daher die alternativ vom BGH aufgezeigten Möglichkeiten u. a. zur Bemessung des Schadens und stellt weitere Konsequenzen des insgesamt bemerkenswerten Urteils für die Praxis dar.

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Verjährungsverzichtserklärung zeitlich begrenzen!

Auf die Einrede der Verjährung kann durch Abgabe einer entsprechenden Erklärung verzichtet werden. Die Geltung der Verjährungsverzichtserklärung sollte aber unbedingt zeitlich befristet werden – andernfalls gilt sie für 30 Jahre, was ärgerliche und vor allem teure Folgen haben kann, wie ein inzwischen rechtskräftiges Urteil des OLG Celle vom 15.06.2017 sehr anschaulich zeigt.

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Erbrecht

Digitaler Nachlass: Erben haben Zugriff auf Benutzerkonten bei einem sozialen Netzwerk

Hinsichtlich des digitalen Nachlasses gelten die erbrechtlichen Regelungen zur Gesamtrechtsnachfolge gem. § 1922 BGB. Die Probleme in der Praxis liegen darin, die theoretischen Ansprüche um- und durchzusetzen. Durch sorgfältig gespeicherte und gesicherte Kennworte und ggf. die Anordnung einer Testamentsvollstreckung kann der Zugriff auf den digitalen Nachlass vereinfacht werden.

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Sammlungen im Nachlass

Die Anordnung einer Testamentsvollstreckung in einer letztwilligen Verfügung verhindert, dass wertvolle, meist liebevoll zusammengetragene Sammlungen nach dem Tod unkontrolliert verteilt werden und damit erhebliche Werte verloren gehen.

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Vererbung eines landwirtschaftlichen Betriebs an mehrere Erben

Mit seiner Entscheidung vom 16.11.2017 hat der BFH im Landwirtschaftsrecht den Gedanken aufgegriffen, dass die Aufteilung von Höfen harte steuerliche Konsequenzen haben kann. Die Übertragung des Hofes auf einen von mehreren Erben mit Abfindungsregelungen für die weiteren, möglicherweise gleichberechtigten Erben (Kinder), wäre hierauf nicht immer die zielführende Antwort.

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Familienrecht

Einmal mehr: Eltern haften nicht für ihre Kinder

Eine sehr interessante Entscheidung des OLG Düsseldorf mit allgemeinen Ausführungen zur Aufsichtspflicht von Eltern. Das Gericht zeigt anschaulich auf, dass immer die Umstände des Einzelfalls zu betrachten sind, um klären zu können, ob Aufsichtspflichtige wegen Verletzung ihrer Pflicht haften müssen oder nicht, wenn (kleine) Kinder einen Schaden verursacht haben.

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Mietrecht

Steuerrecht

Vererbung eines landwirtschaftlichen Betriebs an mehrere Erben

Mit seiner Entscheidung vom 16.11.2017 hat der BFH im Landwirtschaftsrecht den Gedanken aufgegriffen, dass die Aufteilung von Höfen harte steuerliche Konsequenzen haben kann. Die Übertragung des Hofes auf einen von mehreren Erben mit Abfindungsregelungen für die weiteren, möglicherweise gleichberechtigten Erben (Kinder), wäre hierauf nicht immer die zielführende Antwort.

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Steuerfalle bei der Betriebsnachfolge

Bei der Weitergabe eines Betriebes in die nächste Generation sind je nach Fallkonstellation eine ganze Reihe von Aspekten zu beleuchten. Dies kann Erb- und Pflichtteilsrechte aber auch spezialgesetzliche Regelungen wie die Höfeordnung betreffen. Unter...

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Über die Kanzlei und ihre Philosophie

Wir sind eine Rechtsanwalts- und Insolvenzverwaltersozietät. Der Schwerpunkt der Kanzlei liegt in der Beratung und Vertretung mittelständischer Unternehmen und Betrieben, Freiberuflern und Privatpersonen auf den Gebieten des Zivil- und Wirtschaftsrechts.

Wir führen kleinere und mittlere Unternehmen erfolgreich aus der Krise. Sanierungs- und Insolvenzberatung erhalten Sie von den erfahrenen Insolvenzverwaltern, den Rechtsanwälten Zimmermann und Manke.

Moderne Mandatsbearbeitung verlangt die Berücksichtigung hoher Informationsmengen und -geschwindigkeiten. Zudem weisen komplexe Fälle regelmäßig Aufgabenstellungen aus unterschiedlichen Rechtsgebieten auf. Diese Anforderungen kann nur ein Team von Spezialisten bewältigen, weswegen wir konsequent die Spezialisierung unserer Anwälte betreiben, die ihren Ausdruck in entsprechenden Fachanwaltschaften gefunden hat. So können wir Ihr Problem im Team bearbeiten. Dieses Team stellt Ihnen einen Hauptansprechpartner mit einschlägiger Schwerpunktqualifikation, der auch unter Berücksichtigung der Mandatshistorie menschlich am besten zu Ihnen passt. Das Team gewährleistet Ihnen darüber hinaus eine jederzeitige Ansprechbarkeit.

Die Durchsetzung der Interessen unserer Mandanten ist unser oberstes Ziel. Für uns setzt deshalb kompetente juristische Beratung weit vor dem Streitfall an.

Konfliktvermeidung geht vor Streitlösung, denn Konfliktprävention spart nicht nur Zeit, Kosten und Ärger. Sie schafft Gestaltungs- und Handlungsspielräume, die Sie gewinnbringend nutzen können und entspricht daher der kaufmännischen Vernunft. Einem notwendigen Streit gehen wir nicht aus dem Weg.

Ziel der Beratung ist eine präzise Einschätzung Ihrer Erfolgsaussichten und Risiken, auch wenn dies im Einzelfall bedeuten kann, dass wir Ihnen von einem Rechtstreit abraten. Kostentransparenz ist Pflicht.

Wir verstehen uns als Dienstleistungsunternehmen. Ihre Zufriedenheit ist uns wichtig. Wir legen Wert auf eine persönliche Betreuung und sind für Sie schnell und unkompliziert erreichbar.